Auch in Amerika rollt der Ball…

Während dem man in Europa nach Frankreich blickt und mit den europäischen Teams mitfiebert, ging in den USA in den letzten Wochen das Turnier Copa America über die Bühne, bei welchem der «amerikanische Fussball-Meister» ermittelt wird. Das Turnier wurde im Jahr 1916 erstmals ausgetragen und gilt nach der Fussball-Weltmeisterschaft und der Fussball-Europameisterschaft als drittbedeutendstes Turnier der Fussball-Welt.

Ausgerichtet wird das Turnier von der südamerikanischen Fussball-Konföderation CONMEBOL und traditionsgemäss nehmen daran die südamerikanischen Staaten Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela teil. Seit 1993 werden auch Fussballmannschaften aus Nord- und Mittelamerika eingeladen. Das diesjährige Turnier fand – anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Verbandes CONMEBOL – erstmals ausserhalb von Südamerika in den USA statt.

Im Final vom 27. Juni 2016 wiederholte sich das Szenario aus dem Vorjahr: Chile setzte sich im Endspiel gegen Argentinien im Penaltyschiessen durch. Eine bittere Niederlage für die argentinische Nationalmannschaft, welche nun schon seit 1993 und dem 14. Gewinn der Copa America auf einen grossen Titel wartet. Umso glücklicher waren selbstverständlich die Chilenen, welche den Sieg über den Erzrivalen ausgelassen feierten.

 

Bildlegende: La Bombonera – legendäres Fussballstadion der Boca Juniors (Buenos Aires)