Berge, Kaffee & Stadtleben

Ende Juli durfte ich nach Kolumbien reisen, um einen letzten «weissen Flecken» auf meiner südamerikanischen Landkarte zu tilgen. Kolumbien…. was kommt mir da in den Sinn? Weltbekannte Fussballer wie James und Valderrama, Musiker wie Shakira und Juanes oder Literaturnobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez, den Maler und Bildhauer Fernando Botero zudem Kaffee und Lebensfreude. Zusammen mit neun Reisebüromitarbeitern aus der Schweiz flog ich mit Lufthansa von Zürich via Frankfurt nach Bogota. Schon der Anflug auf das Lichtermeer der Hauptstadt war faszinierend und zeigte die Grösse der Stadt. Auch bei Tageslicht werden vom Hausberg Monserrate die Dimensionen der riesigen Stadt, welche auf 2‘600m.ü.M. liegt, ersichtlich.

Kolumbien Reisebericht: Salz-Kathedrale Zipaquira

Salz-Kathedrale Zipaquira

Vom pulsierenden Stadtleben ging die Reise in den Norden, ins Kolonialstädtchen Villa de Leyva. Unterwegs besuchten wir die eindrückliche Salz-Kathedrale von Zipaquira. Villa de Leyva liegt friedlich inmitten einer grünen, fruchtbaren Hochebene. Die Strassen aus Kopfsteinpflaster führen zur Plaza Mayor, welche mit 14‘000m² zum grössten Hauptplatz Kolumbiens zählt. Es ist ruhig und beschaulich und es bleibt Zeit, um die schönen kolonialen Häuser zu bewundern.

Kolumbien Reisebericht: Kaffeplantage

Kaffeeplantage

Via Bogota erreichen wir dann in 30 Flugminuten Pereira. Pereira, Armenia und Manizales liegen eingebettet in der zentralen Andenkette Kolumbiens und gehören zur berühmten Kaffeeregion. Und klar durften wir uns in die Geheimnisse des Kaffeeprozesses einführen lassen. Auf einer Kaffeeplantage lernten wir von der Aussaat bis zur Degustation alles über die «kleine Bohne» kennen. Neben den steilen Hängen, an welchen die Kaffeepflanzen gedeihen, bietet das Cocora-Tal mit seinen riesigen, vom Aussterben bedrohten Wachspalmen, eine Abwechslung in der Landschaft. Auf einer Wanderung abseits der Touristenströme konnten wir das Tal in vollen Zügen geniessen.

Über Berge und entlang von Flüssen fuhren wir von Pereira über Manizales nach Medellin. Früher eine gefürchtete Stadt, hat sich Medellin zu einer modernen, geschäftigen Metropole entwickelt. Am nächsten Tag erreichten wir per Flugzeug Santa Marta, welche an der Karibikküste Kolumbiens gelegen ist. Hier laufen die Uhren definitiv langsamer… was sicher auch am Klima liegt. Sonnig und schwülheiss ist es hier.

Dennoch ist die Wanderung im Tayrona-Nationalpark eines der Highlights meiner Reise. Durch dichten Regenwald gelangten wir immer wieder an schöne Strände.

Kolumbien Reisebericht: CartagenaZum Abschluss dann noch der Höhepunkt der Reise: die faszinierende Stadt Cartagena! Wir schlendern durch die Altstadt mit ihren kolonialen Häusern, fahren mit einer Pferdekutsche durch die beleuchteten Gassen und geniessen einfach die Ruhe in einem der zahlreichen Innenhöfen. Fazit: Kolumbien ist definitiv eine Reise wert!

Reiseempfehlung

Rundreise «Facettenreiches Land des Kaffees»
12 Tage ab/bis Bogota

Reiseerlebnis
Pulsierende Hauptstadt Kolumbiens, koloniale Schmuckstücke, entlang der Karibikküste

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