Ein Stück peruanische Kultur

Lamas und Alpakas sind nicht nur allgegenwärtig in Peru und nicht nur hübsch anzusehen, nein, sie sind seit Jahrhunderten ein äusserst wichtiger Bestandteil der peruanischen Kultur.

Die zur Familie der Kamele gehörenden Tiere wurden vor ca. 5‘000 – 7‘000 Jahren gezähmt und gehören damit zu den ältesten Haustieren der Welt. Während das Lama vor allem als Last- und Arbeitstier diente, wurde das Alpaka wegen seiner Wolle gezüchtet. Auch die Inkas hatten grosse Achtung vor ihren Lamas und verehrten diese in religiösen Riten. Bekannt sind die Tiere auch dafür, dass sie spucken. Dies um ihre Dominanz zu zeigen und das Rangverhältnis in der Herde zu klären, aber auch wenn man sie ärgert oder quält. Im Normalfall sind ihre Artgenossen Ziel der Spuckattacken und nicht die Menschen.

Es gibt in Peru verschiedene Möglichkeiten, auf Tuchfühlung mit den Lamas zu gehen. Wir bieten neu einen etwas anderen Tagesausflug an, bei dem Sie mehr über die Tiere, aber auch über das Leben der einheimischen Bevölkerung erfahren. Ausgangspunkt ist Cuzco, die einstige Hauptstadt des Inkareichs. Im Privatwagen gelangen Sie ins tiefer gelegene Urubamba-Tal, das «Heilige Tal der Inkas», in die Ortschaft Patacancha, wo Sie mit den Lamas Bekanntschaft machen. Zu Fuss geht es dann gemeinsam weiter bis ins Bergdorf Huilloc, welches für die feinen Webarbeiten seiner Bewohner bekannt ist. Hier sind die Lamas zuhause und Sie erhalten einen Einblick in das tägliche Leben im Dorf. Die Wanderung führt anschliessend nach Pumamarca, eine kleine, unbekannte archäologische Stätte, wo Sie das Mittagessen einnehmen. In Ollantaytambo erwartet Sie das Fahrzeug und Sie gelangen zurück nach Cuzco oder zu Ihrem nächsten Reiseziel. Auf der Wanderung werden 10km zurückgelegt, in Höhen zwischen 3‘800m und 2‘800m.

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