Wälder, Seen und grüne Wiesen

Petrus meint es gut mit mir heute, bereits frühmorgens werde ich von der Sonne geweckt, welche mich den ganzen Tag begleiten wird. Begleiten auf meiner Reise von Argentinien nach Chile, auf der so genannten Seenüberquerung, dem Cruce de Lagos. Vier Bus- und drei Schiffsfahrten trennen Argentinien und Chile voneinander resp. verbinden die beiden Seenregionen miteinander, die argentinische Seenregion mit ihrem Hauptort Bariloche sowie die chilenische Seenregion mit dem Hauptort Puerto Montt oder dem touristischen Hauptort Puerto Varas. Die beiden Seenregionen gehören zum nördlichen Teil Patagoniens und werden auch die argentinische resp. chilenische Schweiz genannt, dies mit gutem Grund. Wälder, Seen und grüne Wiesen prägen die Landschaft. Bariloche ist landesweit berühmt für seine exquisiten Schokoladenprodukte, im Winter beleben die meist brasilianischen Touristen die Skipisten am Cerro Catedral.

Da ich im Hotel Llao Llao übernachte, direkt am Nahuel Huapi-See, erspare ich mir die Busfahrt von Bariloche zum Hafen und gehe direkt an Bord des ersten Schiffes. Rund eine Stunde dauert diese erste Fahrt. Und sie macht Lust auf mehr. Die Sonne lässt das Wasser blinken, glitzern und spiegeln, am Horizont strahlen die chilenischen Vulkane in ihrer ganzen Pracht. Was anstrengend tönt, nämlich das stetige Wechseln des Verkehrsmittels, ist unterhaltsam und macht die Tagesfahrt kurzweilig. Zudem ist alles gut organisiert, das Gepäck wird vom Schiff auf den Bus geladen und wieder zurück aufs Schiff – ich muss mich um nichts kümmern, sondern kann die Überfahrt in vollen Zügen geniessen.

Was schön ist, soll auch andauern. Daher habe ich im Voraus entschieden, die Überfahrt im chilenischen Petrohue zu unterbrechen und erst am nächsten Tag weiterzureisen. In der idyllisch gelegenen Petrohue Lodge, im Nationalpark Vicente Perez Rosales und direkt am Ufer des Todos los Santos-See gelegen, geniesse ich den Blick auf den schneebedeckten Kegel des Osorno-Vulkans, ein Vulkan wie aus einem Bilderbuch, perfekt geformt. Es gäbe hier so vieles zu entdecken und zu erleben, verschiedene Wanderungen werden angeboten sowie Bergsteigen, Klettern, Fischen, Rafting und Kayakfahren.

Am nächsten Tag geht die Reise für mich jedoch bereits weiter. Nach einem kurzen Stopp bei den Wasserfällen von Petrohue gelange ich mit dem Bus auf der letzten Teilstrecke nach Puerto Varas. Hier am Ufer des Llanquihue-Sees, in der «Stadt der Rosen», geht die Überfahrt von Argentinien nach Chile zu Ende. Eine wirklich einzigartige Art und Weise, die beiden Länder miteinander zu kombinieren.

Selbstverständlich gibt es in der chilenischen wie auch in der argentinischen Seenregion noch viel mehr zu entdecken. Rufen Sie uns an – wir freuen uns, Sie für diese Region zu begeistern!

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